FAQ  häufig gestellte Fragen zu cockpitKMU

Wie wirkt sich das Cockpit auf die Mitarbeitenden aus?

Ziele motivieren, das ist durch viele Untersuchungen erhärtet. Das Cockpit hat für jede Abteilung zwei bis fünf Jahresziele, die ein Jahr lang immer wieder diskutiert und gemessen werden. Dadurch ist ihre Verfolgung gesichert und das Erreichen wahrscheinlicher.

Wie hoch sind die Einführungskosten, wovon sind sie abhängig?

•  Von der Grösse des Unternehmens. Für eine KMU zirka 3 Tage (siehe Workshops)
•  Wie stark Management und Mitarbeitende mitarbeiten am Aufbau
•  Im Prinzip ist jede KMU in der Lage, mit Hilfe des Handbuchs das System selber einzuführen
•  Im Internet sind alle nötigen Formulare digital vorhanden (Zeitersparnis)
•  Eine minimale Unterstützung durch einen Berater kann Sicherheit vermitteln und beschleunigen. Hilfe eines Spezialisten ist primär sinnvoll in der Phase der Strategie-Überarbeitung und in der Leitung/Moderation der Workshops

Was ist der Nutzen des Cockpits?

•  Ziele werden ein Jahr lang kontinuierlich verfolgt und die erreichten Resultate monatlich besprochen
•  Wenn die Ziele erreicht werden, so steigen die Chancen für höheren Gewinn
•  Verbesserungen werden systematisch gesucht (KVP: kontinuierlicher Verbesserungsprozess)
•  Der Beitrag jedes Einzelnen an den Unternehmenserfolg wird für ihn nachvollziehbar
•  Die Strategie kann allen Mitarbeitenden für ihre Ebene als Abteilungsziele verständlich visualisiert werden
•  Entscheidend ist, dass die richtigen Leistungstreiber erkannt und die Ursache-/Wirkungs-Zusammenhänge gezeigt werden
•  Das Serviceangebot (PowerPoint-Präsentation, teilautomatisierte Formulare, Arbeitsunterlagen) erleichtern die Einführung.

Wie ist das Vorgehen, wenn man Interesse hat?

Einführung des cockpitKMU in fünf Schritten:

1. Die wichtigsten Grundlagen für den geschäftlichen Erfolg klären: Strategie, SWOT-Analyse und SEP (Strategische Erfolgsposition), USP (einzigartiges Angebot).
2. Die strategische Stossrichtung und die wichtigsten Ziele definieren.
3. Aufbau der Ursache-/Wirkungs-Beziehungen (Strategy Map); Präsentation an die Mitarbeitenden.
4. Entscheiden, an welchen Kriterien die Zielerreichung gemessen wird; Messgrössen und ihre Zielwerte/“Messlatte“ festlegen.
5. Strategische Massnahmen und Aktionen (SAMs) definieren; Massnahmen, welche die Zielerreichung sicherstellen.

      

Eine detaillierte Vorgehensweise ist im Buch beschrieben.

Ist ein Branchen-Cockpit möglich?

Nein, denn in der Strategie geht es darum, dass ein Unternehmen sich individuell profiliert und von den Mitbewerbern abhebt. Allerdings sind Prozesse und Produkte in der Branche oft vergleichbar; umso wichtiger ist eine Differenzierung in den Service-Prozessen. Nachstehend einige Beispiele:

Für alle Branchen gültig                       Kundenzufriedenheit (Qualität, Preis, kurze Termine)

Für spezifische Branchen gültig           Produkte, Prozesse, Werbestil

Spezifisch pro Unternehmen                Einzigartigkeit, Abgrenzung zur Konkurrenz, Image, Verkauf, Angebotsgestaltung, Beratung, Werbung, Erreichbarkeit, Dienstleistungen, After Sales, usw.

Jedes Unternehmen muss deshalb seine eigene Strategie, und darauf basierend sein eigenes Cockpit entwickeln und umsetzen; cockpitKMU bietet dazu das systematische Vorgehen, die Methode.

Welche Inputs sind nötig für ein cockpitKMU?

Wie sind die Einsatzmöglichkeiten für cockpitKMU?

Im Zentrum stehen die gewünschten Wirkungen (Ziele), deren Ursachen wir suchen. Diese Ursachen werden mit Massnahmen umgesetzt und der Fortschritt durch Kennzahlen nachvollzogen. Die individuellen, täglichen Leistungen der Mitarbeitenden werden mit den Jahreszielen verknüpft.

Eingesetzt werden kann das Führungssystem für verschiedenste Umsetzungsaufgaben: Strategie, Qualität, ISO-Anforderungen, Kundenzufriedenheit, komplexe Projekte, usw. Alle diese Ziele müssen schlussendlich die finanzielle Situation verbessern.

Welches sind die wichtigsten Vorteile?

Das Cockpit verbindet die Strategie mit dem operativen Handeln, misst die Zielerreichung, die Umsetzung der Jahresziele, gibt regelmässig ein Feedback an die Mitarbeitenden und damit auch den Anstoss zur Diskussion von Verbesserungen.

Das Cockpit beeinflusst den Erfolg dort, wo er entsteht: bei den Erfolgstreibern und ist aktionsorientiert.

Welche Kriterien sollen die Erfolgsfaktoren erfüllen?

Das ist primär in der (Markt-)Strategie festzulegen. Aber auch, indem Stärken und Schwächen sowie Marktchancen und –risiken diskutiert und festgehalten werden. Die beste Strategie bleibt aber wirkungslos, wenn sie nicht umgesetzt wird. Das tägliche Agieren der Verkäufer im Markt, der Planer und Produzenten intern muss die Strategie realisieren.

Wir arbeiten schon mit Zielen. Was ist bei cockpitKMU anders?

Generell: Ziele beeinflussen das Verhalten, sind sinnstiftend für die Mitarbeitenden (und deshalb motivierend), geben eine Richtung vor und bieten Kontrollmöglichkeiten für Fortschritte.

Die Ziele cockpitKMU sind zusätzlich aus der Strategie abgeleitet; sie sind vernetzt und stützen sich gegenseitig, weil sie in dieselbe Richtung gehen: z.Bsp. Kundenzufriedenheit, Qualität, Innovation, usw., je nach der Strategie des Unternehmens. Im cockpitKMU wird die Zielerreichung periodisch gemessen und das Resultat mit den Mitarbeitenden „wie weiter“ besprochen. Daraus ergibt sich ein kontinuierlicher Verbesserungsprozess (KVP).

Welche Kriterien soll ein Leistungstreiber erfüllen?

Er ist Voraussetzung, dass in Zukunft ein Ereignis eintritt, welches die Strategie oder ein Jahresziel des Cockpits unterstützt.

Ein Leistungstreiber ist immer zukunftsorientiert. Beispiel: Ein gutes Image, geschickte Werbung mit USP und ein professioneller Verkauf sind Leistungstreiber für die Gewinnung von Neukunden

Ist ein Leistungstreiber und ein Erfolgstreiber dasselbe?

Ja

Was bedeuten die Begriffe "Frühindikator" und "Spätindikator?

Frühindikator: Er zeigt frühzeitig an, dass eine bestimmte Entwicklung sich anbahnt, welche in Zukunft als Ereignis eintreten wird. Beispiel: der Rückgang von Offertanfragen wird früher oder später zu einem Auftragsrückgang führen.

Spätindikator: Er reflektiert i.d.R. einen Tatbestand eines zurückliegenden Zeitraums, so wie das Controlling dies üblicherweise feststellt. Beispiele aus der Statistik der vergangenen Monate: Umsatz, Wertschöpfung, Deckungsbeitrag, Beschäftigungsgrad.

Ziele erzeugen Druck auf die Mitarbeitenden, wie reagieren sie?

Ziele motivieren, das weiss man aus vielen Untersuchungen; dies nicht zuletzt auch deshalb, weil sie eine Orientierung für das tägliche Verhalten bieten. Ziele sollen eine Herausforderung darstellen, aber nicht eine Überforderung. Wenn die „Messlatte“ der zu erfüllenden Ziele mit den Mitarbeitenden gemeinsam bestimmt wird, so werden diese Anorderungen akzeptiert.

Die Leistung der Mitarbeitenden ist das Produkt von Können mal Wollen (8 x 8 = 64). Wenn die Motivation nicht stimmt, so nützt das Know-how wenig (10 x 2 = 20) und vice versa.